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Die Grenzen Südtirols sind wieder geöffnet

Die Anreise:

Am Mittwoch, den 3.Juni 2020 fuhr ich früh morgens bei Lörrach los, über wenig befahrene Straßen am Bodensee entlang, um dann über einen nicht besetzten Grenzübergang bei Bregenz zu rauschen. Ein kurzer Tankstopp in Österreich erfreute mein Portemonnaie, da ich zum ersten Mal nach einer gefühlten Ewigkeit mehr Liter Diesel tankte, als ich Euro bezahlen musste! Unbeirrt fuhr ich nach dem Arlberg auf den Reschenpass, wo schon wieder kein Kontrolleur stand. So war ich nach knappen 5 Stunden Autofahrt in meiner Heimat.

 

So fühlte sich meine Heimat an:

Ein freundliches Fräulein servierte mir mit Blick auf den Reschensee einen perfekten Espresso - wunderbar! Bei der Fahrt durch das Vinschgau ließ ich mich von der satt- grünen Natur überwältigen. Wo man sonst oft mehrere Stunden bis nach Meran staut, war nur hier und da ein Auto zu sehen. Es kam mir so vor, als ob Südtirol aufatmet. Keine Hektik, kein Stress und überall viel Platz. In den 3 Tagen in meiner Heimat stellte ich fest, dass sich Corona hier gleich anfühlte wie in Deutschland. Die Einschränkungen in Südtirol entsprechen etwa denen in Deutschland. Der Saibling aus dem Gebirgsgewässer schmeckt immer noch hervorragend. Fritz, der Drechsler, dreht immer noch in die gleiche Richtung und Uli aus der Federkielstickerei zieht immer noch den Federkiel durch das Leder. In der Kellerei Girlan sind auch die neuen Jahrgänge hervorragend und die Brennerei Roner macht nach wie vor beste Destillate. Einige Kleinigkeiten haben sich jedoch verändert: Das Familienunternehmen Bergila, das mit ätherischen Ölen arbeitet, hat ein wohlriechendes Handhygiene-Spray entwickelt und Norbert von EMBAWO hat neue Holzhandtaschen designet. Was die Hotels angeht, haben einige bereits geöffnet, andere warten noch etwas ab. Mir schienen die SüdtirolerInnen immer noch sehr optimistisch, gastfreundlich und positiv gestimmt.

 

Wenn Sie Südtirol in Ruhe genießen möchten und so viel Flexibilität mitbringen, wie momentan auch in Deutschland nötig ist, können Sie in diesem Jahr eine wunderbare Zeit in meiner Heimat genießen.

 

Die Abreise:

Als ich am Samstag Vormittag losfuhr, winkten mich die österreichischen Grenzpolizisten freundlich über den Brenner. Genauso machten es die deutschen Grenzpolizisten an der Grenze bei Bregenz.

 

Resümee:

Bei der Autofahrt merkte ich keinen Unterschied zur den anderen Südtirolreisen. In Südtirol ist allerdings alles viel ruhiger als vorher. Die Corona-Einschränkungen entsprechen etwa denen in Deutschland.

 

PS: Wenn Sie nicht wissen, wen ich bei meiner Südtirolreise besucht habe, dann können Sie diese Information aus meinem persönlichen Wegbegleiter für Südtiroler Qualität und Tradition entnehmen, den ich gerne bei Ihrer nächsten Bestellung beilege.

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